Die Tage werden merklich kürzer, das Licht ist milder – und bei den meisten von uns sinkt jetzt langsam der Vitamin-D-Spiegel, den wir uns über den Sommer aufgebaut haben. Ohne ausreichend UV-B-Strahlung stellt die Haut die körpereigene Vitamin-D-Bildung praktisch ein, und gerade im Landkreis Miesbach und am Tegernsee heißt das ab Oktober: deutlich weniger Sonnenstunden, an manchen Tagen fast keine.
Wie wichtig das Thema tatsächlich ist, zeigt eine aktuelle Übersichtsarbeit von Prof. Dr. Stefan Pilz und Kollegen von der Medizinischen Universität Graz (Nutrients, Mai 2026), die die neue Leitlinie der Endocrine Society zur Vitamin-D-Gabe einordnet. Das Ergebnis: Eine gezielte Vitamin-D-Versorgung zeigt den klarsten Nutzen bei Kindern und Jugendlichen (weniger Rachitis und Atemwegsinfekte), bei Menschen ab 75 Jahren (geringere Sterblichkeit), bei Schwangeren und bei Menschen mit Prädiabetes. Wer ohnehin gut versorgt ist, profitiert erwartungsgemäß weniger – ein Grund mehr, den eigenen Spiegel nicht dem Zufall zu überlassen.
Genau hier setzt auch das Solarium an. Neben UV-A, das für die Bräunung sorgt, geben unsere Geräte auch UV-B ab, und das ist die Wellenlänge, die die Haut für die Bildung von Vitamin D braucht. Ähnlich wie die Sommersonne regt UV-B so die körpereigene Vitamin-D-Bildung an. Maßvoll und auf den Hauttyp abgestimmt genutzt, kann ein Solariumbesuch in der dunklen Jahreszeit zu einem gesunden Vitamin-D-Haushalt beitragen. Unser geschultes Personal ermittelt dafür Ihren Hauttyp und die passende Besonnungszeit. Ein Solarium ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung noch die ärztliche Abklärung bei einem tatsächlichen, chronischen Mangel.
Und ganz ehrlich: Das merken auch wir jedes Mal, wenn wir im Herbst aus der Sonnen Oase kommen – man fühlt sich einfach wacher, ausgeglichener, besser gelaunt. Die Wissenschaft liefert inzwischen gute Gründe dafür, warum das kein Zufall ist.


